Stefan à Wengen 

Biografie
Als Jugendlicher fand Stefan à Wengen durch systematische Recherchen heraus, dass er in direkter Linie von der Basler Malerfamilie à Wengen abstammt, die bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückreicht.
Von 1981 bis 1986 besuchte er die Kunst- und Allgemeine Gewerbeschule Basel. Nach Abschluss der Ausbildung gewann er mit seinen damaligen abstrakten Gemälden 1987 und 1988 je ein Stipendium der Kiefer-Hablitzel-Stiftung und zog 1988 auf Einladung von John Armleder für zwei Jahre in dessen Atelier nach New York (U.S.A).
1989 und 2000 erhielt er jeweils den Eidgenössischen Preis für freie Kunst für seine mittlerweile gegenständliche Malerei. 1991 übersiedelte er nach Köln, seit 1999 lebt und arbeitet er in Düsseldorf.
In der Schweiz bleibt à Wengen mittels zahlreicher Einzel- und Gruppenausstellungen präsent, etwa der Werkschau The Mission 2010 im Kunstmuseum Luzern. Auch in Deutschland stellt er regelmäßig aus, ebenso in den Niederlanden, Tschechien, in Spanien, Israel und den U.S.A. Außerdem ist er als Mitbegründer des Projektraumes Spam-Contemporary in Düsseldorf auch als Kurator und Vermittler aktiv.
Während seiner Ausbildungszeit in den 1980er Jahren begeisterte sich Stefan à Wengen nicht für die damals dominierende expressiv-figurative Malerei, sondern für die rationalere „Neue Geometrie“. Von der Abstraktion löste er sich durch das Sammeln und Zeichnen von Erdkugel-Logos; diese fügte er später unter dem Eindruck der Lektüre von Georges Batailles Das obszöne Werk. Die Geschichte des Auges in die Augenhöhlen von Totenschädeln ein.

Stefan à Wengen – Maler

1964 geboren in Basel, CH.

1981 – 1986 School of Design, Basel, CH.

1988 – 1990 lebte und arbeitete in New York City, USA.

1991 – 1998 lebte und arbeitete in Köln, D.

seit 1999 lebt und arbeitet er in Düsseldorf, D.

2011/2012 Lectures und Workshop bei Haute Ecole d’Art et Design, Geneva, CH.

2013 Co-Founder Project Space SPAM-Contemporary, Düsseldorf, D.

Ausstellung in der Kunsthalle Viersen

Stefan à Wengen
Original Gurus und andere Werke

16. September bis 28. Oktober 2017

Katalog zur Ausstellung

Ausstellungen

1985 – Peter BläuerBasel, CH.
1987 – Galerie Rivolta, Lausanne, CH.
1988 – Peter Bläuer, Basel, CH.
1989 – Galerie Rivolta, Lausanne, CH.
1992 – Fact Austellungsraum, Therwil, CH.
1993 – Galerie Rivolta, Lausanne, CH.
1996 – Sammlung Scheuermann im Schauraum, Köln, D.
2000 – Galerie Ursula Walbröl, Düsseldorf, D.
2001 – Adamski Frehrking Wiesehöfer, Köln, D.
2001 – Kunstraum Riehen, Riehen/Basel, CH.
2002 – Frehrking Wiesehöfer, Köln, D.
2003 – Bergman & van Laake, Amsterdam, NL.
2004 – Frehrking Wiesehöfer, Köln, D.
2004 – Galería Fúcares, Madrid, E.
2008 – Witzenhausen Gallery, Amsterdam, NL.
2009 – Black & White Gallery, New York, USA (Cat.).
2010 – Kunstmuseum Luzern, Luzern, CH (Cat.).
2011 – Jiri Svestka Gallery, Berlin, D.
2012 – Jiri Svestka Gallery, Prague, CZ.
2012 – Galerie Wilms, Venlo, NL.
2013 – Beck & Eggeling, Düsseldorf, D.
2015 – Beck & Eggeling, Düsseldorf, D.
2016 – Tony Wuethrich Galerie, Basel, CH.
2016 – Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt a. M., D.
2017 – Kunsthalle Viersen, Viersen D
2018 – Le Singe Peintre; Tony Wuethrich Galerie, Basel, CH.

Publikationen
2018 – Karneval der Tiere – aus der Kunstsammlung des Kunstmuseums; Catalogue Museum of Art Lucerne, Lucerne, CH.

2017 – Strange Beauty; Catalogue Beck & Eggeling, Düsseldorf, D.
– Stefan à Wengen – Original Gurus und andere Werke; Catalogue Kunsthalle Viersen, Viersen, D.

2016 – Hinter dem Vorhang – Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance; Museum Kunstpalast, Düsseldorf, D.

2015 – Ein Baum ist ein Baum ist ein Baum; Catalogue Beck & Eggeling, Düsseldorf, D.
– Stefan à Wengen – Detected Dictionary; Catalogue Galerie Beck & Eggeling, Düsseldorf, D.

2013 – Renaissance Reloaded; Catalogue Galerie Beck & Eggeling, Düsseldorf, D.

2010 – Stefan à Wengen – The Mission; Catalogue Museum of Art Lucerne, Lucerne, CH, JRP Ringier, Zürich, CH.

2009 – Stefan à Wengen – Nightology; Catalogue Black & White Gallery, New York, USA.

2007 – Die Kunst zu sammeln; Catalogue museum kunst palast, Düsseldorf, D.
– Kava Kava – Facetten der Angst; Catalogue Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, D, Kerber Verlag, Bielefeld/Leipzig, D.

2007 – Die Kunst zu sammeln; Museum Kunstpalast, Düsseldorf, D.

2003 – fink forward – the collection/connection; Catalogue Kunsthaus Glarus, CH, edition fink, Zürich, CH.
– Der Mondopunkt; Catalogue Künstlerhaus Bethanien, Berlin, edition fink, Zürich, CH.

2001 – Ex(o)DUS; Catalogue Haifa Museum of Art, Haifa, Israel.

2000 – Eidgenössische Preise für freie Kunst 2000; Catalogue Fri-Art, Centre d’Art Contemporain, Kunsthalle Fribourg, BAK, Bern, CH.

1990 – Szene Schweiz; Catalogue Städtische Kunsthalle Mannheim, D.