Peter Schmersal – Amor der Honigdieb und ich

Peter Schmersal – Amor der Honigdieb und ich ist die dritte Ausstellung in unserer Reihe zur Aktualität von Malerei am Beginn des 21. Jahrhunderts.

Peter Schmersal wurde 1952 in Wuppertal geboren. Er lebt und arbeitet ebendort und in Berlin. Die Ausstellung von Peter Schmersal bietet vor allem einen Blick in das neuste Schaffen des seit 30 Jahren öffentlich präsenten Werks des Malers, der für sich selbst in Anspruch nimmt, dass es ihm vor allem um ein profundes Beobachten geht, um das Umsetzen des Beobachteten in Malerei, um „Klärung“ und folglich auch darum, „Zeugnis“ abzugeben.
Seine Bilder wirken gleichermaßen fremd und vertraut, oft auf den ersten Blick nicht spektakulär, dann aber doch auch erschütternd das aufdeckend, was durchaus zuvor schon an der Oberfläche sich zeigte, dort aber nicht wahrgenommen wurde. Sie wenden sich so gesehen an den Bildbetrachter, nicht nur en passant zu gucken, sondern auch zu das betrachten, was der Maler als Sehender sieht!
Dieser überzeitliche Realismus hat Peter Schmersal eine große Sammlerschaft und eine qualitativ bestechende Gruppe an KuratorInnen und GaleristInnen eingebracht, die sich für sein Tun und Schaffen nachdrücklich interessieren. Galerien und Sammlungen in Paris, London und Washington D.C., Italien, Schweden und der Schweiz zeigten und besitzen Werke Schmersals, Einladungen in Museen und Kunstvereine in Düsseldorf und Stuttgart, Baden-Baden und Köln stehen für diese anerkannte Wertschätzung.
Zur gemeinsam mit dem Osthaus Museum in Hagen organisierten Ausstellung ist im Neuer Folkwang-Verlag ein Katalogbuch in Deutsch und Englisch erschienen – 96 Seiten, mit 45 Abbildungen, einem Text von Dr. Tayfun Belgin und einem Gespräch „Über Malerei“ zwischen Peter Schmersal und Raimund Stecker (Kunsthistoriker an HBK Essen).

Peter Schmersal wird selbstverständlich zur Eröffnung anwesend sein.

Nach der Rede von Dr. Tayfun Belgin wird wie gewohnt zu Bier und Imbiss eingeladen.

Amor der Honigdieb und ich
Peter Schmersal
10. Juni 2018 – 18. August 2018

mehr Infos zum Künstler

Katalog zur Ausstellung